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Nikon Coolpix L840

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159,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 20.11.2018 11:11:11

Marke
Kameratypen
Megapixel16.8MP
Displaygröße3 Zoll
Touchscreen
Gewicht508g
Besonderheiten

Full-HD-Videos
W-LAN

Kurzbeschreibung

Die Nikon Coolpix L840 ist als Bridgekamera ein guter Allrounder, die vor allem durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen weiß. Auch besticht die Cam durch ein Top-Handling sowie ein astreines Zoom-Objektiv mit 38-fachem Zoom und solide Bildqualität. Dazu hat die Cam eine sehr lange Ausdauer. Kleine Mankos sind eine relative Trägheit und eingeschränkte manuelle Einstellungsmöglichkeiten.
Unterm Strich ist die Nikon Coolpix L840 daher die ideale Kamera zur Einsteiger oder als Zweitkamera, da User mit ihr hervorragend Schnappschüsse anfertigen können und nicht mit zahlreichen Einstellungen und Werten überfordert werden. Auch ihr geringer Preis für ein sehr großes Brennweitenspektrum macht die Cam zu einem hervorragenden Bridge-Allrounder. Profis greifen dagegen eher zu Spiegelreflexkameras oder auf die Panasonic DCM-FZ72EG-K Lumix, bzw. die Sony Alpha 5000 zurück.


Ausstattung

Zum Lieferumfang dieser erstklassiken Kompaktkamera gehört die obligatorische Grundausstattung: Kamera samt Objektiv, ein Handbuch, Handschlaufe, ein USB-Kabel und vier AA-Batterien. Als Farbvarianten bietet Nikon die Coolpix L840 in schwarz, rot und lila an. Leider befindet sich an der Kamera kein Sucher, was man bei Bridgekameras allerdings nicht immer voraussetzen kann. Astrein ist der Stromverbrauch. Bei unserem Test haben die mitgelieferten Batterien mehr als 1.500 Fotos geschafft und alternativ ganze 6 Stunden Videoaufnahmen durchgehalten. Auch das Objektiv kann sich sehen lassen, mit dem 38-fachen Zoom reicht der Brennweitenbereich von 22 bis 855mm und deckt damit einen sehr großen Bereich ab. Allerdings hat Nikon beim Bildsensor gespart, worauf gleich bei der Bildqualität eingegangen wird. Sehr gut ist: die Nikon Coolpix L840 verfügt über WLAN, womit Fotos oder Videos kabellos und sehr schnell auf Computer oder Smartphone kopiert werden können. Der integrierte Blitz funktioniert zufriedenstellend, man kann Objekte oder Personen noch in einigen Metern Entfernung bei vollkommener Dunkelheit aufhellen. Auch das integrierte Stereo-Mikrofon taugt etwas, auch bei mäßigem Wind zeichnet dieses noch recht brauchbare Töne oder Stimmen auf.

Bildqualität

Die Bildqualität der Coolpix L840 von Nikon kann man insgesamt als durchschnittlich bewerten, wobei allerdings Abstriche gemacht werden müssen – dazu gleich mehr. Die maximale Bildauflösung beträgt 4.608×3.456 Bildpunkte bei Foto- und 1.920×1.080 bei Videoaufnahmen. Videos werden standardmäßig in Full-HD in 1080p aufgenommen, mit 25 oder 30 Bildern pro Sekunde. Der ISO-Bereich reicht von 125 bis 6.400, wobei die hohen Werte – üblicherweise – auch bei Aufnahmen im Dunkeln einfach zu stark rauschen und daher fast überflüssig sind. Leider taugt der integrierte CMOS-Sensor nicht zu so viel und der Bildprozessor kommt offenbar der Optik nicht hinterher. Dies zeigt sich zweierlei. Erstens: die Kamera recht langsam. Bei den gering vorhandenen manuellen Einstellungen dauert es knapp zwei Sekunden, bis die Kamera mit der Verarbeitung der Fotos fertig ist. Das ist recht lang und unangenehm bei bewegenden Motiven, bei denen man ausreichend Auswahl zur Verfügung haben möchte. Hier kann man nur auf die Serienbildfunktion zurückgreifen, die fähig ist, knapp 9 Bilder pro Sekunde anzufertigen. Zweitens: bei ausreichend Licht oder bei Aufnahmen am Tag kann man sich über die geschossenen Bilder der Nikon Coolpix L840 nicht beschweren, auch im großen Brennweitenbereich nicht. Doch schon bei Dämmerung zeigt sich ein unangenehmes Rauschen, welches sich nicht so einfach reduzieren lässt. Dazu kommt, dass die Fotos an den Bildrändern auffallend in die Unschärfe abfallen. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten der Blende gibt es nicht und für klare Bilder ist man dann fast gezwungen, Blitzlicht zu verwenden – empfehlenswert für Hobby- und unzureichend für Profifotografen.

Handling

Mit einer Größe von ca. 8x11x10cm nimmt die Nikon Coolpix L840 einen soliden Mittelrang ein – sie ist nicht mehr kompakt für die Hosentasche, aber auch kein übermäßiger Kasten. Auch das Gewicht von etwas mehr als einem halben Kilogramm ist okay für eine Bridgekamera, die optisch jedoch nach weniger aussieht.
Das große Plus der Kamera ist das jedoch die Bedienung. Die Knöpfe sind angenehm mit schicker Größe angeordnet. Sowohl mit kleinen als auch großen Fingern kann man die Tasten angenehm erreichen, die Bedienelemente sind logisch angebracht und gehen nach kurzer Eingewöhnungsphase schnell in Fleisch und Blut über. Wie bereits ausgeführt, sind manuelle Einstellungsmöglichkeiten begrenzt, man muss sich daher auf die automatische Blende verlassen. Und leider fehlt der optische Sucher und auch ein Touchscreen wäre wünschenswert, dafür zeugt ist das klapp und auch kippbare Display mit 3-Zoll ausreichend groß und nutzt den Platz im Gehäuse ordentlich aus. Der Bildschirm ist mit einer Auflösung von 921.000 Punkten von sehr ordentlicher Qualität.


159,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 20.11.2018 11:11:11