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Nikon D7200 SLR

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1.189,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 18.11.2018 03:10:40

Marke
Kameratypen
Megapixel24MP
Touchscreen
Gewicht750g

Kurzbeschreibung

Top-Bildqualität für Fotos und Videos auch bei schlechtem Licht, schneller und genauer Autofokus, vorbildliches Handling, eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten auch beim Video-Modus, integriertes W-LAN – die Nikon D7200 ist eine der besten Spiegelreflexkameras, die es auf dem Markt gibt. Warum ist die Kamera dann nicht auf Platz 1, gibt es auch negative Punkte? Kaum. Ein gewichtiges Kriterium ist der hohe Preis. Zweitens, man kann Videos nur mit 1,3-facher Vergrößerung in voller Auflösung aufnehmen – etwas unpraktisch. Drittens, das interne Mikro ist für Außenaufnahmen durch starkes Tonrauschen wenig geeignet. Doch wenn diese kleinen Mankos nicht stören, liegt mit der Nikon D7200 in jedem Fall goldrichtig.


Ausstattung

Man kann die Nikon D7200 SLR sowohl einzeln als Body erwerben, oder aber zusammen im Set mit verschiedenen Objektiven. Von diesem Ausstattungspaket hängt auch der Preis ab, nur der Body allein kostet ca. 1.000 €, je nach Wunschobjektiv entsprechend mehr. Ansonsten umfasst der Lieferumfang dieser Spiegelreflexkamera außer einem Lithium-Akku samt Ladegerät, Trageriemen und dem obligatorischem Gehäusedeckel nicht viel mehr – Standard bei Spiegelreflexkameras. Der integrierte Bildschirm fällt mit 8 Zoll angenehm groß aus, auch wenn das Display innerhalb des Gehäuses auch hätte etwas passender ausfallen können – die Ränder nehmen doch mehr Platz ein, als unbedingt sein müsste. Doch die astreine Auflösung von 1,3 Mio. Bildpunkten, welche für eine gestochene Schärfe sorgen, machen diese kleine Manko wieder wett. Hervorragend ist der Autofokus – nicht mal eine halbe Sekunde benötigt die automatische Scharstellung. Das integrierte Mikro ist leider nicht überragend, selbst kleinstes Windrauschen zerstört den Atmoton. HDMI-Ausgang etc. sind selbstverständlich. Übrigens: Wer auf höhere ISO-Werte, einen etwas langsameren Autofokus und die WLAN-Funktion verzichten möchte, kann auch auf das sonst identische Alternativmodell D7100 von Nikon zurückgreifen und damit, im Vergleich zur D7200, etwa 200,00 € sparen.

Bildqualität

Hervorragend ist der neue APS-C-COMS-Sensor, welcher äußerst lichtempfindlich ist. Dieser erlaubt erstklassige Fotos auch bei schwachen Lichtverhältnissen. Die ISO-Werte bieten bis 3.200 erstklassige Bildqualität ohne jedwedes Rauschen ohne Artefakte, darüber hinaus kommt es ganz auf die Lichtsituation an. Der Autofokus zählt zu den besten und präzisesten unter allen Kameras dieser Preisklasse. Die 24 Megapixel werden erstklassig genutzt, die Nikon D7200 SLR ist ein gutes Beispiel dafür, wie gut sich Sensoren und Optiken ergänzen können – auch wenn bei dem in der Standardausführung beigelegte AF-S Nikkor-Zoomobjektiv noch Luft nach oben wäre. Mit 101 JPEGs und 20 RAWs Fotos im Serienbildmodus arbeitet die Cam sehr schnell. Was negativ auffällt ist der überdurchschnittlich starke Moire-Effekt bei der Videofunktion. Auch skaliert die Cam im Videomodus immer ein wenig herein auf 1,3-fache Bildvergrößerung – das ist etwas ärgerlich, wenn man in engen Räumen filmt oder dies gerade am Anfang nicht weiß und stets die Kamera umbauen muss, um den gewünschten Bildausschnitt zu erreichen; auch wenn dafür höhere Bildraten von bis zu 60 Bildern möglich sind. Hervorragend sind allerdings unzählige Features und Bildeinstellungen, die nahezu alle Wünsche erfüllen, um das Beste aus den Bildern herauszuholen.

Handling

Wie üblich bei Nikon ist die Handhabung sehr solide. Die Kamera liegt astrein in der Hand, mit den geriffelten Kunststoffgriffen kann sie, auch mit feuchten oder schwitzigen Händen kaum aus der Hand rutschen. Das Gehäuse ist hervorragend stabil geraten und sieht nicht nur robust aus, sondern ist es auch. Etwas unglücklich ist – etwa im Vergleich zur Canon EOS 700D – allerdings das Menü-Steuerkreuz geraten. Mit dem Daumen eiert man etwas unglücklich darauf herum und trifft manchmal relativ schnell falsche Einstellungen aufgrund des unpräzisen Drehknopfes. Das Display ist ohne Touchscreen und leider fest verbaut. Die Nikon D7200 glänzt dafür mit einem besonderen Schmankerl in der Ausstattung – im Kartenschacht kann man gleich zwei SD-Speicherkarten platzieren. Das ist ein supernützliches Feature, denn nervige Speicherkartenwechsel unter Stress gehören damit der Vergangenheit an. Auch sehr schön (und sogar Canon voraus) ist die Lage des Akkuschachts. Denn dieser ist sogar dann erreichen, wenn sich eine große Schnellwechselplatte für Stativ oder Rig-System angebracht ist. Hier hat Nikon wirklich Nutzerfreundlichkeit vorangestellt.
Ein Kritikpunkt, der gegenüber der D7200 immer wieder angeführt wird, ist, dass Nikon dieses Modell gegenüber den Vorgängern kaum weiterentwickelt habe. Wir lassen diesen Punkt außen vor, da wir ausschließlich diese Kamera getestet haben. Mit dem stolzen Preis von knapp 1000,00 € (nur für das Gehäuse) wird euch dafür einiges an hervorragender Technik geboten – mit der Nikon D7200 werdet ihr viel Freude haben.


1.189,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 18.11.2018 03:10:40