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Sony Alpha 5000

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362,96 € 499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 19.11.2018 12:09:38

Marke
Kameratypen
Megapixel20MP
Touchscreen
Gewicht209g
Besonderheiten

180° neigbaren LC-Display

Kurzbeschreibung

Sony bezeichnet seine Alpha 5000 selbst als die mit 10x10x10cm kleinste und mit 209 Gramm Nettogewicht leichteste Bridgekamera der Welt. Obwohl es tatsächlich kleinere Systemkameras gibt, wie das XN mini von Samsung, ist diese Kamera in der Tat superhandlich und praktisch, bei einer mehr als guten Bildqualität. Durch den großen und lichtdurchlässigen APS-S-CMOS-Sensor entstehen astreine, detailreiche und rauschfreie Fotos fast wie bei einer DSLR. Die Menüführung ist übersichtlich und einwandfrei. Etwas negativ fällt lediglich zum einen die Trägheit der Kamera auf. Es dauert, bis die Cam startbereit ist und auch die Serienbildfunktion ist bei der Konkurrenz schneller. Zum anderen ist der Akku recht schnell erschöpft, den man durch das Netzteil auch nur mithilfe der Kamera aufladen kann. Diese kleinen Mankos sollen aber nicht von einer eindeutigen Kaufempfehlung abhalten.


Ausstattung

Bevor wir gleich zum Positiven kommen – Spitzentechnik auf kleinem Raum mit einer Bildqualität, die im Bereich der Bridgekameras ihresgleichen sucht, kommen wir zum größten Kritikpunkt. Die Ausstattung fällt nämlich etwas enttäuschend aus und ist der größte Schwachpunkt der Kamera. Zunächst verfügt die Alpha 5000 etwa über keinen Sucher – Sony hat offensichtlich zugunsten der Kameragröße darauf verzichtet. Für eine Systemkamera mit möglichen Wechselobjektiven wiegt dieses Manko doch stark, lediglich anhand des Displays das Bild justieren zu können. Insbesondere im Freien bei Sonnenlicht ist das fast schon eine Zumutung von Sony, da das Display auch noch stark spiegelt. Auch eine Enttäuschung ist der Akku. Wir haben im Test gerade einmal 540 Fotos schießen können, ohne die Alpha 5000 zu lange im Standby-Modus zu belassen oder im Play-Modus oder den Menüs herumzuspielen. Eine Frechheit von Sony ist es geradezu, dass man den Akku nur mit einem Netzkabel innerhalb der Kamera laden kann. Das gibt einen fetten Minuspunkt, zumal ein originaler Ersatzakku mit einem Preis von ca. 45 € recht happig zu Buche schlägt. Zumindest weiß das beigelegte Kit-Objektiv im Brennweitenbereich von 16-50mm zu überzeugen.

Bildqualität

Im Gegensatz zur Ausstattung kann sich die Bildqualität absolut sehen lassen. 20 Megapixel klingen zunächst nicht übermäßig viel, jedoch nutzt der Sensor diese herovrragend aus. Die maximale Auflösung von 5.436 x 3.632 verfügt die Sony Alpha 5000 über eine erstklassige Bildqualität. Bildrauschen tritt im unteren ISO-Bereich (der die Werte von 100 bis 16.000 umfasst) so gut wie gar nicht auf. Farben werden nahezu unverfälscht wiedergegeben, auch im JPEG-Format. Die Fotos zeichnen sich durch gestochene Schärfe aus, auch in lichtschwachen Situationen. Nur an den Bildrändern hin fällt die Schärfe bei höheren ISO-Werten etwas ab, aber das ist allemal verschmerzbar und noch wesentlich besser als bei den meisten Konkurrenzkameras. Alle Einstellungen, wie Weißabgleich oder Effekte, kann man manuell einstellen, doch auch die Vollautomatiken arbeiten äußerst effizient. Die Blendenstufen umfassen fein abgestimmte Bereiche und funktionieren im Automatikmodus hervorragend. Auch der Autofokus etwa arbeitet äußerst präzise. Der integrierte Blitz ist leider etwas schwach, aber das ist verschmerzbar. Gibt es etwas Negatives über den Aufnahmemodus zu sagen? Eigentlich nur, dass die Cam etwas langsam ist. Zum einen dauert es nach dem einschalten fast 5 Sekunden, bis das erste Bild geschossen werden kann. Zum anderen ist die Serienbildfunktion etwas träge, im JPEG-Format sind gerade mal 2,3 Bilder pro Sekunde möglich, im RAW-Format zumindest nicht viel weniger.

Handling

Für das geringe Nettogewicht von etwas über 200 Gramm hat Sony auf ein Metallgehäuse verzichtet und fast ausschließlich Plastik verwendet. Nichtsdestotrotz wirkt diese recht hochwertig. Die Kamera liegt fest und griffig in der Hand, hier stimmt das Design. Auch sind die Klappen für Akku und Speicherkarten überraschend hochwertig verarbeitet, das gibt ein Lob an Sony. Die Kamera ist somit sehr klein und handlich und damit um einiges praktischer als die größere Bridgekamera Panasonic DMC-FZ72EG-K Lumix, welche sich nicht so einfach in die Tasche stecken lässt. Es ist fast ungewohnt, große Objektive an dieses Body-Leichtgewicht der Sony Alpha 5000 zu schrauben, so leicht fässt sich die Kamera an, was sie aber auch zu einem optimalen Begleiter für unterwegs macht. Doch die geringe Größe hat auch Nachteile. So ist die Bedienung der Knöpfe, die ohnehin schon recht spärlich vorhanden sind, mit einigermaßen großen Händen zu bedienen ziemlich fummelig. Auch die Menüführung ist gewöhnungsbedürftig, aber zumindest logisch angeordnet. Über den fehlenden Sucher haben wir uns schon im Abschnitt „Ausstattung“ beklagt, ebenso über das spiegelnde Display. Immerhin muss man Sony zugute halten, mit 3 Zoll die Display-Größe die maximale Größe im Verhältnis der Kamera nutzt. Auch ist er nach oben dreh- aber leider nicht kippbar.

Was auch vom Kauf überzeugen konnte und die Kamera auf Platz 2 unseres Bridgekamera-Tests katapultiert hat, ist der Preis. Mittlerweile ist die Sony 5000 Alpha für ca. 300 € erhältlich – etwas teurer als die vergleichbare Canon PowerShot SX710 HS, doch was was dafür an Bildqualität geboten wird, ist, von den aufgeführten Mängeln einmal abgesehen, das Preis-Leistungsverhältnis wirklich ein Schnäppchen.


362,96 € 499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: 19.11.2018 12:09:38